Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie.
Friedrich Nietzsche (1844–1900) war deutscher Philosoph und klassischer Philologe, mit vierundzwanzig Professor in Basel. Er schrieb aphoristisch, in Fragmenten, und stellte fast alles infrage, was seine Zeit für selbstverständlich hielt — Moral, Religion, den Begriff der Wahrheit. Die letzten elf Jahre verbrachte er im geistigen Zusammenbruch.
Über das Thema: Philosophie
Philosophie steht in einer Zitatsammlung immer unbequem da: Systeme lassen sich nicht in einen Satz pressen, und genau das wird von ihnen verlangt. Kants Ethik oder Nietzsches Moralkritik passen ohne Verlust in keine einzelne Zeile. Was bleibt, ist die Formulierung — oft brillant, aber aus dem Zusammenhang gelöst, der ihr Gewicht gab.
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- Weine nicht; entrüste dich nicht. Verstehe.— Baruch Spinoza
- Das Größte auf der Welt ist zu wissen, wie man sich selbst gehört.— Michel de Montaigne
- Ein jeder sieht in der Welt, was er im Herzen trägt.— Johann Wolfgang von Goethe
- Alle Probleme der Menschheit rühren daher, dass der Mensch nicht ruhig allein in einem Zimmer sitzen kann.— Blaise Pascal