Wir leiden öfter in der Vorstellung als in der Wirklichkeit.
Lucius Annaeus Seneca (um 4 v. Chr. – 65 n. Chr.) war römischer Stoiker, Dramatiker und Berater Kaiser Neros, der ihn schließlich zum Selbstmord zwang. Bekannt ist er vor allem für die Briefe an Lucilius und die Schrift Über die Kürze des Lebens, in denen er über Zeit, Sterblichkeit und eigene Schwächen unverblümt schreibt.
Über das Thema: Resilienz
Resilienz hat in zwanzig Jahren einen weiten Weg zurückgelegt: vom Fachbegriff der Psychologie zum Wort auf Plakaten. Ursprünglich beschrieb er etwas Messbares — die Fähigkeit eines Systems, nach einer Störung ins Gleichgewicht zurückzukehren. Auf Menschen bezogen bedeutete das nie Unberührtheit, sondern Erholung, und genau diese Unterscheidung geht im populären Gebrauch zuerst verloren.
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- Jeder kann das Steuer halten, wenn die See ruhig ist.— Publilius Syrus
- Ein Edelstein kann nicht ohne Reibung poliert werden, noch ein Mensch ohne Prüfungen vollendet werden.— Confucius
- Steter Tropfen höhlt den Stein, nicht durch Kraft, sondern durch Beharrlichkeit.— Ovid
- Ich fürchte keine Stürme, denn ich lerne, mein Schiff zu segeln.— Louisa May Alcott
- Hindernisse können mich nicht zerbrechen; jedes Hindernis weicht festem Entschluss.— Leonardo da Vinci