Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.
Friedrich Schiller (1759–1805) war deutscher Dichter, Dramatiker und Historiker und neben Goethe die zentrale Figur der Weimarer Klassik. Er wurde zum Militärarzt ausgebildet und floh aus dem Dienst, um zu schreiben. Seine Ode an die Freude vertonte Beethoven später im Schlusssatz der Neunten.
Über das Thema: Philosophie
Philosophie steht in einer Zitatsammlung immer unbequem da: Systeme lassen sich nicht in einen Satz pressen, und genau das wird von ihnen verlangt. Kants Ethik oder Nietzsches Moralkritik passen ohne Verlust in keine einzelne Zeile. Was bleibt, ist die Formulierung — oft brillant, aber aus dem Zusammenhang gelöst, der ihr Gewicht gab.
Mehr von Friedrich Schiller
- Bleib deinen Träumen der Jugend treu.
- Nur wer die Geduld hat, einfache Dinge vollkommen zu tun, wird die Fähigkeit erwerben, schwierige Dinge leicht zu vollbringen.
- Nicht Fleisch und Blut, das Herz macht uns zu Vätern und Söhnen.
- Die Stimme der Mehrheit ist kein Beweis der Gerechtigkeit.
- Wer für seine Zeit das Beste getan hat, der hat für alle Zeiten gelebt.
Mehr zu Philosophie
- Ein ungeprüftes Leben ist nicht lebenswert.— Socrates
- Weine nicht; entrüste dich nicht. Verstehe.— Baruch Spinoza
- Das Größte auf der Welt ist zu wissen, wie man sich selbst gehört.— Michel de Montaigne
- Ein jeder sieht in der Welt, was er im Herzen trägt.— Johann Wolfgang von Goethe
- Alle Probleme der Menschheit rühren daher, dass der Mensch nicht ruhig allein in einem Zimmer sitzen kann.— Blaise Pascal