An sich ist nichts weder gut noch böse; das Denken macht es erst dazu.
William Shakespeare (1564–1616) war englischer Dramatiker und Dichter, Verfasser von etwa achtunddreißig Stücken und hundertvierundfünfzig Sonetten. Er schrieb für das öffentliche Theater und ein Publikum aller Stände; sein Einfluss auf die englische Sprache ist so groß, dass viele seiner Wendungen heute Alltagssprache sind.
Über das Thema: Philosophie
Philosophie steht in einer Zitatsammlung immer unbequem da: Systeme lassen sich nicht in einen Satz pressen, und genau das wird von ihnen verlangt. Kants Ethik oder Nietzsches Moralkritik passen ohne Verlust in keine einzelne Zeile. Was bleibt, ist die Formulierung — oft brillant, aber aus dem Zusammenhang gelöst, der ihr Gewicht gab.
Mehr von William Shakespeare
- Unsere Zweifel sind Verräter und rauben uns oft das Gute, das wir gewinnen könnten, weil wir den Versuch fürchten.
- Die ganze Welt ist Bühne, und alle Frauen und Männer bloße Spieler.
- Liebe alle, vertraue wenigen, tu keinem Unrecht.
- Wie arm sind jene, die keine Geduld haben! Welche Wunde heilte je anders als nach und nach?
- Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, dass er ein Narr ist.
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- Ein ungeprüftes Leben ist nicht lebenswert.— Socrates
- Weine nicht; entrüste dich nicht. Verstehe.— Baruch Spinoza
- Das Größte auf der Welt ist zu wissen, wie man sich selbst gehört.— Michel de Montaigne
- Ein jeder sieht in der Welt, was er im Herzen trägt.— Johann Wolfgang von Goethe
- Alle Probleme der Menschheit rühren daher, dass der Mensch nicht ruhig allein in einem Zimmer sitzen kann.— Blaise Pascal